Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
Yogawerkstatt West
Stand: 24. Oktober 2026
1. Geltungsbereich und Angebote
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für die Teilnahme an den Angeboten der Yogawerkstatt West, insbesondere für reguläre Yogakurse, 10-Wochen-Kurse, Monatsabonnements, Personal Yoga sowie gegebenenfalls angebotene Online-Kurse und Videos.
Das Angebot richtet sich an Verbraucher:innen, soweit nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wird.
2. Voranmeldung und Vertragsschluss
Eine Voranmeldung über die Website dient zunächst ausschließlich der Prüfung, ob ein geeigneter Kursplatz verfügbar ist. Sie stellt noch keinen Vertragsschluss dar.
Nach Prüfung der Verfügbarkeit erhält die interessierte Person gegebenenfalls einen Link zum Anmeldungsformular.
Mit dem Absenden des Anmeldungsformulars gibt die teilnehmende Person ein verbindliches Angebot zum Abschluss des ausgewählten Kurs- oder Monatsabonnementvertrags ab.
Der Vertrag kommt erst zustande, wenn die Yogawerkstatt West die Anmeldung per E-Mail bestätigt. Mit dieser Bestätigung gilt der Kursplatz als verbindlich zugesagt.
Die für den jeweiligen Vertrag geltenden Preise, Kursbedingungen und Zahlungsmodalitäten ergeben sich aus dem Anmeldungsformular und den dazugehörigen Informationen.
3. Preise und Zahlung
Es gelten die im jeweiligen Anmeldungsformular ausgewiesenen Preise.
10-Wochen-Kurse: Die Kursgebühr ist innerhalb von zehn Tagen nach Zugang der Anmeldebestätigung zu zahlen, sofern nichts anderes vereinbart wurde.
Monatsabonnements: Der monatliche Beitrag ist im Voraus, spätestens bis zum dritten Kalendertag des jeweiligen Monats, zu zahlen.
Die Zahlung erfolgt per Überweisung oder Dauerauftrag, soweit keine andere Zahlungsart vereinbart wurde.
Eine Ermäßigung kann von Schüler:innen, Studierenden sowie Inhaber:innen des Leipzig-Passes in Anspruch genommen werden, sofern die jeweiligen Voraussetzungen erfüllt sind. Ein geeigneter Nachweis ist auf Anfrage vorzulegen.
Für selbstzahlende Teilnehmende eines 10-Wochen-Kurses beträgt die reguläre Kursgebühr 165 Euro. Die ermäßigte Gebühr beträgt 155 Euro. Bei einer Teilnahme im Rahmen eines Krankenkassen-Präventionskurses gilt der reguläre Preis von 165 Euro; die Ermäßigung für Selbstzahlende ist hierfür ausgeschlossen.
4. Monatsabonnement
4.1 Leistungsumfang und Beitrag
Das Monatsabonnement sichert einen festen Platz in der jeweils gebuchten Anzahl wöchentlicher Kurse.
Es gelten folgende monatliche Beiträge:
- Monatsabo 1 – ein fester wöchentlicher Kursplatz: 60 Euro, ermäßigt 55 Euro.
- Monatsabo 2 – feste Plätze in zwei wöchentlichen Kursen: 90 Euro, ermäßigt 85 Euro.
Die Ermäßigung gilt nur bei Vorliegen der unter Ziffer 3 genannten Voraussetzungen.
4.2 Beginn des Abonnements
Das Monatsabonnement beginnt grundsätzlich am ersten Tag eines Kalendermonats.
Ein abweichender Beginn während eines laufenden Monats ist nach vorheriger Vereinbarung möglich. In diesem Fall können für den ersten Monat ein anteilig reduzierter Beitrag und ein abweichendes Startdatum vereinbart werden.
4.3 Laufzeit und Kündigung
Das Monatsabonnement wird auf unbestimmte Zeit geschlossen.
Es gilt eine anfängliche Mindestlaufzeit von drei Monaten. Nach Ablauf der Mindestlaufzeit kann das Abonnement mit einer Frist von einem Monat zum Monatsende gekündigt werden, soweit diese Regelung im konkreten Vertragsverhältnis gesetzlich zulässig ist.
Die Kündigung kann in Textform, insbesondere per E-Mail, erklärt werden. Gesetzliche Rechte zur außerordentlichen Kündigung bleiben unberührt. Zwingende gesetzliche Kündigungsrechte und gesetzlich vorgeschriebene Kündigungsmöglichkeiten bleiben vorrangig.
Soweit gesetzlich erforderlich, steht für online abschließbare Abonnements auf der Website eine Kündigungsmöglichkeit über eine Kündigungsschaltfläche zur Verfügung.
4.4 Krankheit und persönliche Verhinderung
Bei einer krankheitsbedingten Unterbrechung von mehr als vier Wochen kann nach individueller Absprache eine angemessene Lösung vereinbart werden. Die Yogawerkstatt West kann hierfür einen geeigneten Nachweis verlangen.
Persönliche Verhinderungen, versäumte Stunden oder Urlaubszeiten begründen grundsätzlich keinen automatischen Anspruch auf eine Beitragserstattung oder Beitragsreduzierung. Zwingende gesetzliche Rechte bleiben unberührt.
5. Widerrufsrecht bei Fernabsatzverträgen
Bei Verträgen, die über Fernkommunikationsmittel, insbesondere über die Website und per E-Mail, geschlossen werden, können Verbraucher:innen nach Maßgabe der gesetzlichen Vorschriften ein Widerrufsrecht haben.
Ob und in welchem Umfang ein Widerrufsrecht besteht, richtet sich nach der Art des gebuchten Angebots und den gesetzlichen Bestimmungen. Dies gilt insbesondere für 10-Wochen-Kurse mit festgelegtem Zeitraum, laufende Monatsabonnements, Personal Yoga und digitale Angebote. Gesetzliche Ausnahmen vom Widerrufsrecht bleiben unberührt.
Soweit ein gesetzliches Widerrufsrecht besteht, beträgt die Widerrufsfrist grundsätzlich 14 Tage. Die Frist beginnt nach Maßgabe der jeweils anwendbaren gesetzlichen Vorschriften.
Der Widerruf muss gegenüber der Yogawerkstatt West eindeutig erklärt werden. Eine Begründung ist nicht erforderlich. Zur Fristwahrung genügt die rechtzeitige Absendung der Widerrufserklärung.
Kontakt für Widerrufserklärungen:
Yogawerkstatt West
Inhaberin: Elena Dreissig
Anschrift: Lützner Str. 85, 04177 Leipzig
E-Mail: kontakt@yogawerkstatt-west.de
Wenn ein Widerrufsrecht besteht und die teilnehmende Person ausdrücklich verlangt, dass die Dienstleistung vor Ablauf der Widerrufsfrist beginnt, gelten die gesetzlichen Voraussetzungen für einen vorzeitigen Leistungsbeginn und gegebenenfalls für Wertersatz. Ein Widerrufsrecht erlischt nicht allein dadurch, dass mit der Leistung begonnen wurde; maßgeblich sind die gesetzlichen Voraussetzungen.
Die vorstehenden Angaben ersetzen keine gesonderte gesetzlich erforderliche Widerrufsbelehrung. Soweit gesetzlich vorgeschrieben, werden Verbraucher:innen vor Vertragsschluss über das Bestehen oder Nichtbestehen des Widerrufsrechts, die Widerrufsfrist, deren Beginn und die Ausübung des Widerrufsrechts informiert.
6. 10-Wochen-Kurse
6.1 Kurszeitraum
Ein 10-Wochen-Kurs umfasst zehn Kurseinheiten innerhalb von zehn aufeinanderfolgenden Wochen ab dem individuell vereinbarten Startdatum.
Ein Einstieg ist nach Verfügbarkeit und vorheriger Bestätigung durch die Yogawerkstatt West möglich.
6.2 Versäumte Stunden durch Teilnehmende
Können Teilnehmende aus persönlichen Gründen eine Stunde nicht besuchen, besteht kein automatischer Anspruch auf Verlängerung des regulären Kurszeitraums oder auf Erstattung der Kursgebühr.
Versäumte Stunden können nach vorheriger Absprache und vorbehaltlich verfügbarer Plätze in anderen regulären Kursen nachgeholt werden. Nach dem regulären Kursende ist dies innerhalb von sechs Wochen möglich.
Für zertifizierte Präventionskurse gelten zusätzlich die jeweiligen Zertifizierungsbedingungen sowie die Vorgaben des zuständigen Kostenträgers.
6.3 Ausfall von Stunden durch die Yogawerkstatt West
Fällt eine Kurseinheit aus Gründen aus, die die Yogawerkstatt West zu vertreten hat, insbesondere wegen Krankheit der Lehrkraft, wird die ausgefallene Einheit grundsätzlich am Ende des regulären Kurszeitraums nachgeholt. Der Kurszeitraum verlängert sich entsprechend.
Kann eine teilnehmende Person die nachgeholte Einheit aus einem nachvollziehbaren Grund nicht wahrnehmen, kann nach individueller Absprache eine angemessene alternative Nachholmöglichkeit vereinbart werden. Zwingende gesetzliche Ansprüche bleiben unberührt.
7. Stornierung von Kursanmeldungen
Eine Stornierung einer Kursanmeldung ist in Textform, insbesondere per E-Mail, mitzuteilen.
Bei 10-Wochen-Kursen ist eine Stornierung bis sieben Tage vor dem individuell vereinbarten Kursbeginn kostenfrei möglich, soweit kein gesetzliches Widerrufsrecht mit weitergehenden Rechten besteht.
Bei späterer Stornierung kann die Yogawerkstatt West eine angemessene Entschädigung nur verlangen, soweit dies gesetzlich zulässig ist. Teilnehmende können nachweisen, dass kein oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist.
Bei krankheitsbedingter Verhinderung kann nach Vorlage eines geeigneten ärztlichen Nachweises im Einzelfall eine Umbuchung oder andere Lösung vereinbart werden. Ein darüber hinausgehender Anspruch besteht nur, soweit er gesetzlich vorgesehen ist oder ausdrücklich vereinbart wurde.
Gesetzliche Widerrufsrechte bleiben von diesen Stornierungsregelungen unberührt.
8. Personal Yoga und Einzeltermine
Vereinbarte Personal-Yoga-Termine sind im Voraus zu bezahlen, sofern nichts anderes vereinbart wurde.
Eine kostenfreie Absage oder Terminverschiebung ist bis 24 Stunden vor dem vereinbarten Termin möglich.
Bei einer späteren Absage oder einem Nichterscheinen kann ein Ausfallhonorar nur verlangt werden, soweit dies gesetzlich zulässig ist. Teilnehmende können nachweisen, dass kein oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist.
Sagt die Yogawerkstatt West einen Termin ab, wird nach Möglichkeit ein Ersatztermin vereinbart. Gesetzliche Ansprüche bleiben unberührt.
Gesetzliche Widerrufsrechte bei online oder außerhalb von Geschäftsräumen geschlossenen Verträgen bleiben unberührt.
9. Gesundheit und Eigenverantwortung
Yoga ersetzt keine medizinische oder psychotherapeutische Behandlung.
Teilnehmende sind dafür verantwortlich, ihre körperlichen Möglichkeiten zu berücksichtigen und die Lehrkraft vor Beginn einer Stunde über für die sichere Teilnahme relevante Einschränkungen zu informieren. Bei erheblichen gesundheitlichen Unsicherheiten sollte vor der Teilnahme ärztlicher Rat eingeholt werden.
Übungen können angepasst oder ausgelassen werden, wenn sie sich nicht geeignet anfühlen. Die Teilnahme erfolgt unter Beachtung der eigenen körperlichen Grenzen.
10. Haftung
Die Yogawerkstatt West haftet nach den gesetzlichen Vorschriften.
Bei einfacher Fahrlässigkeit ist die Haftung, soweit gesetzlich zulässig, auf die Verletzung wesentlicher Vertragspflichten und auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden beschränkt.
Die Haftung für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie für Vorsatz, grobe Fahrlässigkeit und zwingende gesetzliche Haftung bleibt unberührt.
11. Änderungen und Ausfälle
Wesentliche Änderungen vereinbarter Leistungen werden rechtzeitig mitgeteilt. Soweit erforderlich, bedürfen Vertragsänderungen der Zustimmung der teilnehmenden Person.
Kann eine Stunde aus Gründen, die die Yogawerkstatt West zu vertreten hat, nicht stattfinden, gelten die Nachholregelungen der jeweiligen Kursart. Gesetzliche Rechte der Teilnehmenden bleiben unberührt.
12. Online-Angebote und Videos
Online bereitgestellte Videos und sonstige digitale Inhalte dürfen nur für den persönlichen Gebrauch genutzt werden, sofern nichts anderes vereinbart wurde.
Eine Weitergabe, öffentliche Wiedergabe, Veröffentlichung oder kommerzielle Nutzung ohne vorherige Zustimmung der Yogawerkstatt West ist nicht gestattet, soweit keine gesetzliche Erlaubnis besteht.
Für digitale Angebote gelten ergänzend die jeweils vor der Buchung mitgeteilten Leistungsbedingungen und zwingende gesetzliche Verbraucherrechte.
13. Datenschutz
Personenbezogene Daten werden nach Maßgabe der geltenden Datenschutzgesetze verarbeitet. Einzelheiten ergeben sich aus der gesonderten Datenschutzerklärung der Yogawerkstatt West.
Gesundheitsbezogene Angaben sollen nicht über allgemeine Anmeldeformulare übermittelt werden, sofern dies nicht ausdrücklich erforderlich und datenschutzrechtlich zulässig ist. Für organisatorische Hinweise können Teilnehmende die dafür vorgesehenen freiwilligen Angaben nutzen.
14. Schlussbestimmungen
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland, soweit dem keine zwingenden gesetzlichen Verbraucherschutzvorschriften entgegenstehen.
Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein oder werden, bleiben die übrigen Bestimmungen im gesetzlich zulässigen Umfang unberührt. An die Stelle unwirksamer Bestimmungen treten die gesetzlichen Regelungen.
Individuelle Vereinbarungen zwischen der Yogawerkstatt West und den Teilnehmenden haben Vorrang, soweit gesetzlich zulässig.
Yogawerkstatt West
Inhaberin: Elena Dreissig
Anschrift: Lützner Str. 85, 04177 Leipzig
E-Mail: kontakt@yogawerkstatt-west.de
